Kurz gesagt: Shopify ist die bessere Wahl, wenn du schnell, sicher und ohne Technik-Wartung verkaufen willst. WooCommerce lohnt sich, wenn du bereits eine WordPress-Website hast, maximale Freiheit brauchst und dich um Hosting, Updates und Sicherheit kümmern kannst.
Transparenz: Storecraft baut Shopify-Shops. Ich versuche trotzdem, beide Systeme fair zu vergleichen.
Der grundlegende Unterschied
Shopify ist eine gehostete Komplettlösung: Du mietest den Shop, Shopify kümmert sich um Server, Sicherheit, Updates und Checkout. WooCommerce ist ein kostenloses Plugin für WordPress: Die Software kostet nichts, aber Hosting, Wartung und Erweiterungen organisierst du selbst.
Vergleich auf einen Blick
| Kriterium | Shopify | WooCommerce |
|---|---|---|
| Start | Sehr schnell, alles vorkonfiguriert | Hosting, WordPress und Plugins einrichten |
| Laufende Kosten | Monatliche Gebühr + Zahlungsgebühren | Hosting + kostenpflichtige Erweiterungen |
| Wartung & Sicherheit | Übernimmt Shopify | Deine Verantwortung (Updates, Backups) |
| Checkout | Sehr ausgereift, Shop Pay, Express-Zahlungen | Abhängig von Plugins und Zahlungsanbieter |
| Flexibilität | Groß, aber innerhalb der Plattform | Nahezu unbegrenzt (Open Source) |
| Inhalte & Blog | Gut, aber einfacher | Sehr stark (WordPress) |
| Skalierung | Ohne Serverwechsel | Hosting muss mitwachsen |
Kosten realistisch verglichen
WooCommerce wirkt günstiger, weil die Software kostenlos ist. In der Praxis kommen dazu: gutes Hosting, ein Premium-Theme, Plugins für Rechnungen, Zahlungen, Versand und Rechtssicherheit sowie die Zeit für Updates. Shopify hat eine feste Monatsgebühr (Basic: 32 € pro Monat bei monatlicher Zahlung, Stand Oktober 2026), dafür deutlich weniger Wartungsaufwand.
Wann Shopify die bessere Wahl ist
- Du willst in Tagen statt Wochen starten.
- Du hast keine Lust auf Server, Updates und Sicherheitslücken.
- Du verkaufst physische Produkte, Dienstleistungen oder Abos und willst einen erprobten Checkout.
- Du willst später wachsen, ohne die Technik umzubauen.
Wann WooCommerce die bessere Wahl ist
- Du hast bereits eine starke WordPress-Website mit viel Inhalt.
- Du brauchst sehr spezielle Funktionen, die es als Shopify-App nicht gibt.
- Du oder dein Team könnt Hosting, Updates und Backups zuverlässig betreuen.
Und was ist mit Wix, Jimdo & Co.?
Baukästen eignen sich für sehr kleine Sortimente und einfache Websites. Wer ernsthaft online verkaufen und später mit Werbung skalieren will, stößt dort schneller an Grenzen – vor allem bei Checkout, Apps und Tracking.
Häufige Fragen
Kann ich später von WooCommerce zu Shopify wechseln?
Ja. Produkte, Kunden und Bestellungen lassen sich mit Import-Tools übernehmen. Weiterleitungen alter Adressen sind wichtig, damit Google-Rankings erhalten bleiben.
Gehört mir mein Shopify-Shop?
Ja, Inhalte, Kunden- und Bestelldaten gehören dir und lassen sich exportieren. Die Plattform selbst mietest du.
Ist Shopify für Österreich geeignet?
Ja. Shopify unterstützt Euro, deutsche Sprache, gängige österreichische Zahlungsarten wie Kreditkarte, PayPal, Klarna und eps sowie Versand in die EU.